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Das Meer - Toskanisches Archipel


Umfasst sieben Inseln: Elba, Capraia, Gorgona, Pianosa, Montecristo, Giglio, Giannutri. Es handelt sich um Inseln mit sehr unterschiedlicher geologischer Entstehung: Capraia ist vulkanisch, Giglio und Elba überwiegend granitisch.

Eine große geologische Vielfalt, die Form und Landschaft jeder Insel beeinflusst. Die Anwesenheit des Menschen bereits in der Frühzeit, die durch Funde und die lange Tradition in der Mineralverarbeitung bezeugt wird, hat große Änderungen in der ursprünglichen Vegetation verursacht. Die ursprünglichen Steineichenwälder findet man nur noch in einigen Gegenden auf Elba. Die vorherrschende Vegetation ist der Mittelmeer-Niederwald (die Macchia).

Das toskanische Archipel war ein wichtiges Rückzugsgebiet und Verbindung zwischen dem sardisch-korsischen System und der Halbinsel. Aus dieser Geschichte ergibt sich die Präsenz von endemischen Tier- und Pflanzenarten, die sich während der Isolationszeiträume zusammen mit Arten, die nur auf Sardinien und in Korsika vorkommen, entwickelt haben.
Es gibt Kolonien von Seevögeln, Sturmtauchern und Möwen, u. a. der seltenen korsischen Möwe, eine nur im Mittelmeerraum ansässige Art, die in Italien nur noch an wenigen Orten vorhanden ist. Gelegentlich werden Mönchsrobben angezeigt, währen Walfischsichtungen möglich sind.